Amunt

Der Wein von Sant Mori (Alt Empordà)

AMUNT (HOCH), der neue Wein von Sant Mori. Ende 2015 bitten mich die Besitzer eines Hektar großen Weinbergs in Sant Mori (die Ortschaft wo ich wohne), mich darum zu kümmern, einen Wein zu machen und ihn zu vermarkten.

Der Weinberg ist mit der Syrah-Sorte gepflanzt. Ich schlage vor, eine Mischung dieser Sorte zu machen, zusammen mit Garnatxa und Monastrell. Das Gelände ist sehr lehmig und produktiv Gelände, bevorzugt durch die Nähe des Flusses Fluvià und ausgesetzt den häufigen Tramontana Nordwind.

Die Weinstöcke werden mit den neuen Sorten neu veredelt. Die erste Ernte erfolgt im Jahr 2016. Der Wein geht durch französische Eichenfässer und wird am 1. August 2017 in Flaschen abgefüllt.

Das Etikett und die Zeichnung. Der Name AMUNT (HOCH) verführt Jordi, weil es ein Projekt mit dem Anspruch ist, so weit wie möglich zu gelangen. Er verbindet es mit den Castellers, (Menschentürme). Er lernt Roser Capdevila (Autor von „The Baby Triplets“) kennen, mit der er sich sofort versteht und wer die Zeichnung des Etiketts macht.

Casteller. (Menschenturm) Die Einheit (von drei Sorten), die Stärke (von Syrah und Monastrell), die Vereinbarung (Coupage der drei Sorten), das Zusammenbleiben (den Wein mit Leuten zusammen trinken und genießen).

Costa Brava. Das Land wo der Weinberg ist, gehört nicht zur DO Empordà, aber befindet sich im Alt Empordà, also nennt man es Wein von der Costa Brava.

Der Wein. Traditionell und mit guter Ausreifung geerntet, mit kontrollierter Temperatur und häufigen Remontationen entwickelt, um das maximale Potenzial der Haut zu extrahieren. Es geht durch französischer Eichenholz, um die Früchte von der Traube zu schützen und den Wein einen Hauch von Holz und Röstung zu geben.

Es ist spektakulär aromatisch, mit Röstnoten, viel schwarze Früchte (Brombeeren, Blaubeeren, in Alkohol mazerierte Pflaumen). Im Mund ist er kräftig und korpulent und mit Präsenz gut kombinierter Tannine. Sehr voluminös (voll im Mund), mit langer Ausdauer (die Erinnerung an den Wein bleibt noch lange im Mund nach dem Schluck).
Ein Genuss für die Sinne, für anspruchsvolle Gaumen.

Produktion der Ernte 2016: 845 Flaschen. Prognose für die nächsten zwei Jahre ist zwischen 3.000 und 4.000 Flaschen.